Die richtige Geldanlage

Wer als Kleinanleger nach einer geeigneten Geldanlage sucht, sollte sich auf jeden Fall an sicheren Anlageoptionen orientieren, denn bei einem geringen Kapitalvolumen schmerzen Verluste einfach stärker, als wenn institutionelle Anleger einen kleinen Risikobetrag verlieren. Darüber hinaus besteht bei kleinen Anlagebeträgen zusätzlich das Problem, dass viele risikobehaftete Geldanlagen oftmals gewisse Mindesteinlagen fordern, die nicht selten das zur Verfügung stehende Kapital merklich übertreffen. Dies ist kein Grund, als Kleinanleger zu verzagen, denn mit dem Tagesgeld, dem Sparbrief und dem Festgeld stehen einige sehr interessante Möglichkeiten zur Verfügung, die durchaus ihren Reiz haben.

Schon kleine Zinsunterschiede können unter dem Strich einiges ausmachen

Auch wenn bei Kleinbeträgen oftmals davon ausgegangen wird, dass sich die Zinserträge, die daraus generiert werden, kaum lohnen, sollte man immer bedenken, dass Zinsen immer ein Zusatzeinkommen darstellen, für das man eigentlich nicht viel tun muss. Außerdem können bereits kleine Zinsunterschiede merkliche Renditeschübe bewirken, die den eigenen Geldbeutel am Ende der jeweiligen Zinsperiode erfreuen. Bei längeren Laufzeiten und höheren Anlagebeträgen fallen diese Renditeschübe absolut betrachtet zwar stärker ins Gewicht, jedoch können auch ein geringes Kapitalvolumen attraktive Renditen mit sich bringen.

Auch das Zinsintervall ist bei einer Geldanlage nicht ganz unwichtig

Ein weiterer Aspekt, den man als Kleinanleger bei der Entscheidung für eine bestimmte Geldanlage beachten sollte, ist das Zinsintervall. Dabei handelt es sich um den Zeitraum, nachdem die aufgelaufenen Zinsen gutgeschrieben werden. Beim Festgeld und auch beim Sparbrief werden die Zinsen in der Regel jährlich gutgeschrieben, wohingegen einige Tagesgeldkonten bereits nach 3 Monaten oder gar einem Monat die Zinsen gutschreiben. Ein kürzeres Zinsintervall bringt vor allem den Vorteil mit sich, dass im Laufe eines Jahres direkt nach der Gutschrift bereits Zinsen auf die gutgeschriebenen Zinsen gezahlt werden. Dieser Zinseszins-Effekt kann vor allem bei einem monatlichen Zinsintervall die Rendite nicht ganz unerheblich beeinflussen und einen zunächst unattraktiv erscheinenden Zinssatz wesentlich interessanter machen.

Auch als Kleinanleger gibt es interessante Anlagemöglichkeiten

Abschließend lässt sich sagen, dass man auch als Kleinanleger die Möglichkeit hat, eine attraktive Geldanlage zu finden. So bieten sowohl Tagesgeld als auch Festgeld lukrative Renditen, die sich durch den Zinseszins-Effekt zudem auch noch steigern lassen. Ferner besteht bei diesen Geldanlagen auch noch der Vorteil, dass sie aufgrund der staatlichen und der freiwilligen Einlagensicherung eine nahezu hundertprozentige Kapitalabsicherung bieten können, sofern der jeweilige Anbieter Mitglied in einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds ist. Auf diese Weise braucht man sich als Kleinanleger nicht mehr um sein Kapital zu sorgen und kann entspannt ein kleines Zusatzeinkommen aus Zinsen generieren.

Eine Antwort schreiben

Um einen Kommentar zu schreiben, bitte Anmelden.